Transfermaterialien: Flex, Flock und Transferfolien

Über Transfermaterialien

Sie möchten sich abheben und etwas Einzigartiges schaffen, das wirklich zu Ihnen oder Ihrer Marke passt. Transfermaterialien sind dafür perfekt geeignet. Sie werden verwendet, um Logos, Texte, Grafiken oder Zahlen auf verschiedene Untergründe aufzubringen. Andere Begriffe für Transfers sind Transferdruck und Umdruck. Häufig hört man auch von Transferpapier, Transferfolie für Textilien oder Bügelfolie, gemeint ist im Kern immer dasselbe Prinzip: ein Motiv wird mit Wärme und Druck dauerhaft auf einen Träger übertragen. Zu den am häufigsten personalisierten Artikeln gehören:

  • T-Shirts und Hemden
  • Sport- und Arbeitskleidung
  • Taschen
  • Becher
  • Handyhüllen
  • und viele mehr

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die gängigen Materialarten, die nötige Ausrüstung und die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Transfermaterialien. Bei Maegis arbeiten wir im B2B-Bereich und beraten Sie gern, welches Material für Ihre Anwendung am besten passt.

Arten von Transfermaterialien

Es gibt verschiedene Arten von Transfermaterialien, die auch aus unterschiedlichen Materialien bestehen können. Jeder Typ hat unterschiedliche Eigenschaften. Je nach Zweck wählt man ein Transfermaterial, das am besten für die Anwendung geeignet ist. Transferpapier kann u. a. aus Papier, Vinyl, Folie oder Textil bestehen.

Die am häufigsten verwendeten Transfermaterialien sind Flex- und Flockfolien. Diese werden mit Schneideplottern auf die gewünschte Größe zugeschnitten. Mit diesen Transfermaterialien kann ein Artikel schnell und einfach personalisiert werden. Denken Sie zum Beispiel an Werbeshirts oder ein einzigartiges Babygeschenk mit dem Namen des Kindes auf einem Strampler. Die Möglichkeiten von Transfermaterialien sind nahezu endlos. Es ist auch möglich, mit bedruckbaren Transfermaterialien ein vollfarbiges Design oder Foto auf ein Produkt zu drucken.

Damit Sie die Begriffe leichter einordnen können, hier ein kurzer Überblick über die gängigsten Materialgruppen und wofür sie sich eignen:

Material Eigenschaften Typische Anwendung
Flexfolie Flexibles Polyurethan, dünn, glatte Oberfläche, gut waschbar Textil wie T-Shirts, Sport- und Arbeitskleidung, ein- oder mehrfarbige Schriften und Logos
Flockfolie Mit Viscoseschicht, samtige Velours-Oberfläche, etwas dicker Textil mit haptischem, hochwertigem Effekt
Bedruckbare Folie (Printable) Bedruckbare Flex- und Flockfolie, im Plotter zuschneidbar Vollfarbige Motive und Fotos auf Textil
Sublimations- und Transferpapier Bedruckbar mit passendem Drucker, Motiv wird per Wärme übertragen Vollfarbige Transfers, je nach Papierart auf Textil oder beschichtete Artikel

Welches Material genau passt, hängt immer vom Untergrund, der gewünschten Optik und der Drucktechnik ab. Maße, Temperaturen und Haltbarkeit entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Datenblatt des Herstellers. Eine ausführliche Erklärung finden Sie auf der Seite Arten von Transfermaterialien.

Transferpapier, Transferfolie und Bügelfolie

Der Begriff Transferpapier wird oft als Sammelbegriff genutzt. Im Sign- und Textilbereich unterscheidet man dabei vor allem zwei Wege, ein Motiv aufs Textil zu bringen. Beim ersten Weg arbeiten Sie mit einer Schneidefolie wie Flex- oder Flockfolie: Sie schneiden Ihr Motiv mit einem Schneideplotter aus, entgittern es und übertragen es mit der Transferpresse. Beim zweiten Weg arbeiten Sie mit bedruckbarem Material, also Transferpapier oder bedruckbarer Folie, die Sie zuerst bedrucken und anschließend übertragen.

Wenn Sie nach Transferfolie für den Plotter, Transferpapier zum Aufbügeln oder Textil-Transferfolie suchen, geht es meistens um dieselbe grundlegende Anwendung: das Veredeln von Textilien mit Wärme und Druck. Ob Sie das Material zu Hause mit einem Bügeleisen oder professionell mit einer Transferpresse verarbeiten, hängt vom Material und der gewünschten Haltbarkeit ab. Für gleichmäßige, dauerhaft haltbare Ergebnisse, besonders bei größeren Stückzahlen, ist eine Transferpresse die zuverlässigere Wahl, weil sie Temperatur und Druck konstant hält. Welche Werte für Ihr Material gelten, finden Sie immer im Datenblatt.

Auch die Frage nach dem passenden Drucker taucht häufig auf, etwa Transferpapier für Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker. Wichtig ist, dass das Material zu Ihrem Druckersystem passt. Es gibt Folien und Papiere, die für Laserdrucker entwickelt wurden, und andere, die für Tintenstrahl- oder spezielle Sublimationsdrucker gedacht sind. Verwenden Sie nur Material, das der Hersteller ausdrücklich für Ihren Druckertyp freigibt. Daneben gibt es bedruckbare Folien für den professionellen Transferdruck. Eine Übersicht über bedruckbare Optionen wie Poli-Flex Printable 4016, Poli-Flex Printable 4600 und Poli-Flex Printable 4665 sowie passendes Sublimationspapier finden Sie in unserem Sortiment.

Helle und dunkle Textilien

Eine der häufigsten Fragen betrifft den Unterschied zwischen hellen und dunklen Textilien. Die Farbe des Untergrundes spielt eine große Rolle für das Endergebnis. Auf hellen Stoffen kommen viele Designs ohne weitere Vorkehrungen gut zur Geltung. Bei dunklen Textilien ist es dagegen wichtig, ein Material zu wählen, das deckend ist oder über eine weiße Grundschicht verfügt, damit Farben kräftig und nicht durchscheinend wirken.

Manche Folien sind speziell für dunkle Untergründe ausgelegt, andere für helle. Bei bedruckbaren Materialien gibt es Varianten mit weißer Trägerschicht, die auch auf farbigem Stoff sichtbar bleiben. Welche Folie für Ihren konkreten Stoff und Ihre Farbe geeignet ist, prüfen Sie am besten anhand des Datenblatts oder fragen Sie uns. So vermeiden Sie, dass das fertige Motiv blass oder fleckig aussieht.

Video: RS Transfer Pro

Im folgenden Video stellen wir das RS Transfer Pro 650T XS MC 8 Farben System vor (deutschsprachig). Damit lassen sich vollfarbige Transfers wirtschaftlich produzieren.

Maegis Team
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Häufig gestellte Fragen

Es gibt verschiedene Arten von Transfermaterialien, die auch aus unterschiedlichen Materialien bestehen können. Jeder Typ hat unterschiedliche Eigenschaften. Je nach Zweck wählt man ein Transfermaterial, das am besten für die Anwendung geeignet ist. Transferpapier kann u. a. aus Papier, Vinyl, Folie oder Textil bestehen.

Die am häufigsten verwendeten Transfermaterialien sind Flex- und Flockfolien. Diese werden mit Schneideplottern auf die gewünschte Größe zugeschnitten.

Lesen Sie mehr über die Arten von Transfermaterialien.

Um mit Transfermaterialien zu arbeiten, benötigen Sie das passende Transfermaterial, einen Schneideplotter zum Zuschneiden der Folie und eine Transferpresse, um das Material mit Wärme und Druck auf den Untergrund zu übertragen.

Eine ausführliche Übersicht finden Sie unter Was brauchen Sie, wenn Sie mit Transfermaterialien arbeiten wollen?

Nein, nicht alle Transfermaterialien sind für jeden Untergrund geeignet. Achten Sie auf die Art des Stoffes, die Textur des Untergrundes und dessen Farbe.

Welche Transfermaterialien zu welchen Oberflächen passen, lesen Sie unter Transfermaterialien und Oberflächen-Arten.

Transfermaterialien werden mit einem Schneideplotter zugeschnitten, entgittert und anschließend mit einer Transferpresse durch Wärme und Druck auf den Untergrund übertragen.

Die vollständige Anleitung finden Sie unter Wie wendet man Transfermaterialien an?

Ja, Kleidung mit Transfermaterialien kann gewaschen werden, sofern Sie die richtigen Anweisungen befolgen. Waschen Sie das Textil immer auf links und verwenden Sie ein mildes Waschmittel. Die zulässige Waschtemperatur unterscheidet sich je nach Material.

Mehr dazu unter Kleidung mit Transfermaterialien waschen.

Ja, es gibt verschiedene bedruckbare Transfermaterialien (Printables): bedruckbare Flexfolie, bedruckbare Flockfolie sowie Sublimations- und Transferpapier. Drucken Sie Ihr Design spiegelverkehrt und lassen Sie es mit einem Schneideplotter zuschneiden.

Wie Sie Transfermaterialien bedrucken, lesen Sie unter Können Sie Transfermaterialien drucken?

Die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit von Transfermaterialien unterscheidet sich je nach Typ. Hochwertige Transfermaterialien verblassen weniger schnell und verschleißen langsamer. Sublimationspapier gehört zu den umweltfreundlichsten Optionen.

Details lesen Sie unter Sind Transfermaterialien umweltfreundlich?

Je nach Prozess kommen verschiedene Flüssigkeiten zum Einsatz. Alles beginnt mit einer sauberen Oberfläche, daher verwenden Sie zunächst ein passendes Reinigungsmittel wie einen Entfetter, Entferner oder antistatischen Reiniger, um Rückstände zu entfernen. Beim Bedrucken werden Verdünner eingesetzt, um die Konsistenz der Tinte einzustellen: Sie verringern die Viskosität, sodass sich die Tinte leichter auftragen und verteilen lässt. Ein Verdünner kann auf Wasser-, Alkohol- oder einer anderen Lösungsmittelbasis sein.

Damit Abziehbilder gut auf dem Untergrund haften, verwenden Sie ein Transfermedium, also eine Flüssigkeit oder ein Gel mit produktspezifischen Eigenschaften wie schneller Trocknung, Klebekraft oder Flexibilität. Eine Applikationsflüssigkeit erleichtert das Aufbringen von Aufklebern und Folien und sorgt für eine optimale Haftung, während Sie Luftblasen mit einem Rakel ausgleichen. Zum Schutz dient außerdem Flüssiglaminat, das eine Schutzschicht gegen Abrieb und Verfärbung bildet und so die Lebensdauer verlängert.

Eine Flexfolie besteht aus drei Schichten. Den Anfang macht ein transparenter Träger aus Polyesterfilm mit einem semipermanenten, druckempfindlichen Klebstoff, der den Text später freigibt. Darauf folgt die eigentliche Flex- oder Flockschicht aus Polyurethanfilm. Ganz unten sitzt der Hotmelt, ein Schmelzklebstoff, der bei Raumtemperatur trocken ist und erst bei Hitze aktiviert wird und die Folie im Textil verankert. Flock wird grundsätzlich wie Flex hergestellt, statt einer Folie kommt jedoch eine Viskose zum Einsatz, deren Flockstruktur den samtigen Velours-Effekt erzeugt.

Da Sie die Folie von hinten bearbeiten, schneiden Sie das Logo oder den Text immer spiegelbildlich aus. Nach dem Schneiden entfernen Sie die überschüssige Folie (Entgittern), sodass nur das gewünschte Motiv auf dem Polyesterträger bleibt. Für die Verarbeitung sind Wärme zum Aktivieren des Klebstoffs und Druck zum Eindringen in die Textilfasern nötig, wofür eine Transferpresse verwendet wird.

Die zulässige Waschtemperatur hängt vom gewählten Material ab. Einige Transfermaterialien waschen Sie am besten bei 30 Grad, während flexible Transferfolien wie die Chemica Hotmark Superflex sogar Temperaturen bis zu 90 Grad standhalten. Generell sind Flock- und Flexfolien haltbarer als andere Transfermaterialien. Verwenden Sie ein Feinwaschmittel und vermeiden Sie Weichspüler, um den Aufdruck zu schonen.

Lassen Sie das Transfer nach dem Aufbringen zunächst gründlich trocknen, bevor Sie es zum ersten Mal waschen. Das Datenblatt der BF Sublistop empfiehlt zum Beispiel, das Textil erst 12 Stunden nach dem Auftragen zu waschen. Die genauen Angaben zu Temperatur und Wartezeit entnehmen Sie immer dem Datenblatt Ihres Transfermaterials.

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